Der Hund – Spielgefährte und treuer Begleiter

Viele Menschen haben Hunde. Egal ob in der Stadt in einer Wohnung, am Land im Garten als Schutzhund oder im kleinen Reihenhaus in der Vorstadt.

Doch warum tendieren immer mehr Menschen zum bellenden Wegbegleiter?

Hunde sind treu

Dies ist nicht nur ein gängiges Klischee, sondern eine wissenschaftlich fundierte Tatsache. Ist man Hundebesitzer und dies mit Herz und Seele, erkennt einen der Hund schnell als Rudelführer an. Dies erfordert Sachkunde (was benötigt mein Hund? Wie gehe ich mit ihm um?), aber auch ein Gespür für sein Tier.

Hunde sind Rudeltiere und jedes Rudel hat einen Anführer. Sobald man vom Hund als Rudelführer akzeptiert wird, folgt er einem bedingungslos. Dies orientiert sich nicht nur daran, wer das Futter Abends in die Schüssel gibt, sondern viel mehr an einer Akzeptanz, die auf gegenseitigem Respekt, aber auch auf einer klaren Führung durch den Menschen beruht.

Die Treue eines Hundes reicht oftmals bis ans Sterbebett des Herrchens und darüber hinaus. Echte Hundefreunde sind fürs Leben! Deshalb ist es, besonders bei älteren Menschen, wichtig, zu klären, wer den Hund im Fall der Fälle übernimmt. Eine zweite Bezugsperson für Notfälle, sollte das Herrchen für kurz oder lang ausfallen.

Hunde sind praktisch

Mit einem Hund ist man, mit etwas Planung im Voraus, immer flexibel.

In vielen Hotels weltweit sind Hunde mittlerweile gern gesehene Gäste und können in der Bahn, oder sogar im Flugzeug, mit auf die Reise gehen.

Möchte man seinem Tier die lange Reise ersparen, bieten viele Tierpensionen günstige Angebote, oder man gewöhnt den Hund an einen Freund oder an eine Familienmitglied.

Hunde sind verspielt

Mit Katzen hat man ja oft so seine Schwierigkeiten… Keine Lust, schlecht gelaunt oder hungrig… irgendwas ist immer.

Mit einem Hund hat man solche Probleme nur selten, weshalb ein Hund der ideale Wegbegleiter für Familien ist. Auch alleinstehende Personen können so etwas mehr Schwung in ihren Alltag bringen. Ein Hund hat, wenn es ihm gut geht, so gut wie immer Lust zum spielen! Natürlich nimmt der Eifer mit steigendem Alter oft ab, aber selbst wenn die Gelenke schon müde werden, wird ein Hund immer mit großem Enthusiasmus aufspringen, wenn das passende Wort gesprochen oder das Lieblingsspielzeug hochgehalten wird.

Die Motivation unterscheidet sich auch von Rasse zu Rasse, weshalb man sich vor der Anschaffung stets im Klaren sein sollte, welche Erwartungen man an den Vierbeiner hat.

Hunde passen gut zum Menschen

…und schuld daran ist die Chemie! Wenn Mensch und Hund sich betrachten, entsteht bei den Meisten ein Gefühl der Sympathie und der Zugehörigkeit. Die Verbreitung des Stoffes Oxytocin im Körper wirkt angstlösend und beruhigend. Ähnliches tritt auf, wenn z.B. eine Mutter ihr Baby ansieht.

Natürlich gibt es Menschen, denen der Anblick von Hunden keine Freude bereitet, oder sogar Angst macht, aber man soll ja nicht immer vom Schlechtesten ausgehen!

Stressabbau beim Gassi gehen

Täglich bis zu 3 mal geht man mit seinem Hund meist Gassi, das stärkt die Bindung und baut Stress ab. Das Tier merkt das man sich um ihn kümmert und dies wiederum wirkt sich auch positiv auf die Psyche des Menschen aus. Wie oft man genau Gassi gehen sollte, dazu findet ihr auf Gutefrage.net Gassigeh Tipps.

Hunde sind lernfähig

Wenn Hunde Lust darauf haben, können sie Ihnen viel beibringen. Kunststücke, Befehle und Bewegungsabläufe sind hierbei kein Problem. Die Fähigkeit zu lernen ist dem Hund als Rudeltier angeboren und ist für das Überleben in der Wildnis wichtig.

schäferhund lernfähigBesonders die Zusammenarbeit mit anderen Hunden, oder Menschen, löst in den meisten Tieren besonders große Freude aus.

Natürlich sind Hunde im jungen Alter lernfähiger, dennoch sollte man darauf achten, auch Hunde im gesetzteren Alter stets vor neue Herausforderungen zu stellen.

Mittlerweile gibt es viele Sportarten, die darauf ausgelegt sind, dass Menschen diese mit Ihren Hunden gemeinsam ausüben können.

Es gibt viele unterschiedliche Rassen

Groß, klein, langes Fell, Kurzhaar,…. Es gibt unzählige Rassen, aus denen man mittlerweile seinen Begleiter fürs Leben wählen kann.

Man sollte sich hierbei von Anfang an die Frage stellen, welche Grundvoraussetzungen das Tier mitbringen muss. Soll der Hund Begleiter bei täglichen Radtouren werden, muss das Tier in einem besonders kleinen Umfeld leben, oder sind Kinder im Haus. Die besten Jagdhundrassen der Deutschen findet ihr hier.

Die verschiedenen Rassen unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern zeigen auch spezielle Verhaltensweisen, die Ihnen in der Vergangenheit antrainiert wurden. Hirtenhunde, Jagdhunde, Läufer… das Spektrum ist groß.

Natürlich muss jeder auch nach Sympathie entscheiden und sollte seinen Hund vorher gut kennen lernen, bevor die große Entscheidung getroffen wird.

Vom Hund zum Arbeitskollegen

Viele Hundebesitzer können, je nach Beruf, gemeinsam mit Ihren Hunden arbeiten.

Auf der einen Seite gibt es die klassischen „Hundeberufe“ wie z.B. Lawinensuchhund, Polizeihund, Spürhund zur Suche von Vermissten. Auf der anderen Seite tun sich aber auch immer mehr alternative Einsatzmöglichkeiten auf. Es gibt Ausbildungen zum Therapiehund, Filmhund…

Hunde sind Sportler

Sie können Ihren Hund zum Sport mitnehmen, oder gezielt Hundesportarten wählen.

In der heutigen Zeit gibt es viele Möglichkeiten, den Hund in „Menschen- Sportarten“ zu integrieren. Sogar klettern und Bergsteigen ist mittlerweile, durch den Einsatz eines bestimmten Gurtes, möglich. Hier müssen Sie Ihre Grenzen und die Ihres vierbeinigen Begleiters stets gut ausloten. Die Zeiten, wo der Hund gelangweilt neben dem Rad herläuft, sind vorbei!

Es gibt auch viele Sportarten, die man nur mit Hund erleben kann. Agility, Geschicklichkeitsprüfungen, Hundeschlitten fahren,…. die Möglichkeiten wachsen und wachsen.